Unsere Hotelgeschichte

Eine Zeitreise in die Vergangenheit

Das Geschlecht der Stabinger gibt es laut unserem Stammbaum schon seit 1630 in Sexten, stammte aber ursprünglich aus der Schweiz (Familienwappen wurde 1607 einem Geschlecht in der Schweiz verliehen) und kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken.

Aus dem Jahre 1797 stammt zum Beispiel die alte Lizenz für den Brandwein Fratschlerey. Auszüge aus dessen Urkunde:
„Um die Brandwein Fratschlerey betreiben zu dürfen musste er dem Gubernial-Zahlamt jedes Quartal einen Gulden Patentax-Recognitions-Zins zahlen. Er war auch verpflichtet, jeden anzuzeigen, der ohne Erlaubnis eine Fratschlerey eröffnete. Während der üblichen Gottesdienste durfte sich außer dem Hauspersonal niemand im Gasthaus aufhalten. An Fremde durften keine warmen Speisen verabreicht werden sondern nur Käse und Brot. Tanz und Spiel waren in der Behausung untersagt; Vagabunden und verdächtiges Gesindel durfte der Wirt nicht übernachten lassen.“

Das Hotel Mondschein damals und heute

Vor unserem Hotel standen hier eine Bäckerei und ein Gasthaus, das wohl sehr beliebt gewesen war. Bereits in den damaligen Gästezimmern wurden die Krippen aus unseren heutigen Ausstellungen eingebaut. 1998 schnupperten die Krippen dann zum ersten Mal Ausstellungsluft.
Die Bäckerei gibt es auch heute noch, sie verkauft die weitum beliebten Stabinger Kuchen, die nicht nur damals sondern auch heute die Herzen von Naschkatzen höher schlagen lassen.

Das heutige Haus wurde im Jahre 1979 erbaut, zwischendurch aber immer wieder renoviert. Auch unser Restaurant und die Pizzeria wurden mit einem frischeren und moderneren Look aufgepeppt; nichtsdestotrotz war es uns ein wichtiges Anliegen, einen Teil des rustikalen Charmes beizubehalten und ihn mit den modernen Elementen in Einklang zu bringen.